Chiropraktik

Die Chiropraktik stellt eine ergänzende Form der manuellen Therapie dar. Der Begriff leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet sinngemäß „mit der Hand tätig sein“. Im Zentrum der chiropraktischen Behandlung steht die Wechselwirkung zwischen „mechanischen Störungen des Bewegungsapparates und den Auswirkungen dieser Störungen auf die Funktion des Nervensystem und die allgemeine Gesundheit“ (World Federation of Chiropractic).

Die Ursprünge der Chiropraktik lassen sich bis etwa 5000 Jahre zurückverfolgen. Auch wenn diese Therapieform insbesondere durch den US-Amerikaner D. D. Palmer Ende des 19. Jahrhunderts sowie durch dessen Sohn B. J. Palmer weiterentwickelt und etabliert wurde, finden sich bereits in den Schriften von Hippokrates Hinweise auf manuelle Wirbelsäulenbehandlungen.Während der gezielte Einsatz der Chiropraktik also in der modernen Medizin vergleichsweise jung ist, reicht die Idee, die ihr zugrunde liegt, tief in die Menschheitsgeschichte zurück.

Heute zählt die Chiropraktik zu den etablierten manualtherapeutischen Verfahren, die eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Veterinärmedizin darstellen. Ziel jeder chiropraktischen Behandlung ist es, funktionelle und strukturelle Störungen im Bewegungsapparat zu erkennen und zu beheben. Dadurch soll die wechselseitige Beziehung zwischen Struktur und Funktion – insbesondere in Bezug auf das Nervensystem – wiederhergestellt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die bei Tieren angewendet wird, mit dem Ziel, dass die „Funktion des Nervensystems normalisiert und gepflegt wird“ (Chiropraktik Centrum Köln).